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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
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| WP:
Zwischenzeitlich waren Sie massiven persönlichen Attacken ausgesetzt. Gab es da schon einmal einen Zeitpunkt, alles hinzuwerfen? |
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| Griewel:
Nein, ich habe mir in der Sache nichts vorzuwerfen. Ich bin ja nur eines von vielen Rädchen. Enttäuscht war ich, auf welcher persönlicher Ebene diese Attacken stattgefunden haben. |
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| WP:
Das heutige Saturn-Kaufhaus oder die frühere Weka sind Beispiele dafür, wie schwer leerstehende Kaufhäuser einer Nachnutzung zuzuführen sind. Was wird aus dem ECE-Center, wenn es in zwanzig Jahren einmal leersteht? |
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| Griewel:
Die Nachnutzung der Weka ist gescheitert, weil man einem interessierten Textilkaufhaus nicht genügend Fläche bieten konnte. Nachbarn waren nicht bereit, Flächen einzubringen. Die Nachfrage nach Flächen zwischen 800 und 1000 Quadratmetern in la-Lagen ist groß, bisher können wir sie in Soest im Zentrum nicht decken. |
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Die Einzelhändler sagen selber, Stillstand ist Rückschritt. Wir müssen das gute Image der historischen Altstadt mit dem Einzelhandel verknüpfen. Auch unsere Nachbarkommunen wie Lippstadt oder Neheim rüsten auf, das ist mit oder ohne ECE so. Und die Konsumenten werden sich in Zukunft mit weniger verfügbarem Einkommen auf wenige Standorte fokussieren. Deshalb werden wir aus diesen Gründen die Konzentration der Kräfte im Bereich Stadtmarketing jetzt angehen. Die strategische und operative Ebene dieses wichtigen Instrumentes zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt muss zusammengeführt werden. |
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| WP:
Herr Banzhaf, Kritiker des ECE sehen das Einkaufszentrum als ein autarkes Gebilde, das die Innenstadt nicht braucht. Sie hingegen sehen darin eine Chance für die Innenstadt. Warum aber sollten die Menschen das ECE verlassen und woanders einkaufen? |
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| Banzhaf:
In der Innenstadt gibt es 37 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche und doch bekommt man dort nicht alles. In den 20 000 Quadratmetern im ECE bekommt man erst recht nicht alles. Beides zusammen aber ergänzt sich. Jeder, der einen bestimmten Laden in Soest nicht findet, fährt woanders hin und kommt vielleicht nicht wieder. Warum sollten wir uns denn so viel Mühe mit der Innenstadtanbindung geben, wenn wir ein „autarkes Gebilde" bauen wollten? |
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| WP:
Wie optimistisch sind sie, dass die Planung Wirklichkeit wird? |
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| Banzhaf:
Ich bin optimistisch. Ich glaube, dass unsere Argumente so gut sind, dass wir die Skeptiker überzeugen. Spätestens wenn wir da sind, werden auch viele Gegner von uns überzeugt werden. |