In unserer Serie über
ECE-Center in anderen deutschen Städten blicken wir in dieser Folge
außerdem nach Laatzen.
Das Leine-Center im niedersächsischen
Laatzen besitzt eine Sonderrolle unter den ECE-Standorten.
Das Einkaufscenter ist seit
1996 im Management der ECE, wurde aber bereits Mitte der 70er Jahre als
Nahversorgungszentrum der Trabantenstadt Laatzen gebaut.
„Irgendwann entsprach das
Center nicht mehr den Anforderungen an modernes Einkaufen", erinnert sich
Achim Gückel, Lokalredakteur der Leine-Nachrichten.
1996 sei das Center durch
die ECE modernisiert worden.
Heute umfasse es Verkaufsflächen
in der Gesamtgröße von 29 000 Quadratmeter, darunter die „Magneten"
Karstadt,
C & A und Real, die
allerdings eigenständig geführt werden.
„Die Einzelhändler
im Center verzeichnen seit Jahren steigende Umsätze", berichtet Gückel.
Das Leine-Center sei damit
wie geplant über die Rolle eines Nahversorgungszentrums hinaus zu
einem regionalen Anziehungspunkt gewachsen. „Die Kunden kommen auch aus
Hannover", erklärt Gückel.
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„Die bekommen das Center
auch so voll."
Hans-Georg Waldschmidt Wetzlarer
Neue Zeitung
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Diese Magnetwirkung erhofft
man sich in Wetzlar vom „Forum Wetzlar".
Erster Spatenstich war am
5. Juni.
Mit 52 000 Einwohnern und
einer ebenfalls attraktiven, von Fachwerk geprägten Altstadt ist Wetzlar
vergleichbar mit Soest. Das ECE-Center soll 20 000 Quadratmeter Verkaufsfläche
bieten.
Widerstände gegen den
Bau des Centers hat es auch in Wetzlar gegeben, weiß HansGeorg
Waldschmidt zu berichten, stellvertretender Lokalchef der Wetzlarer Neue
Zeitung.
„Die Einzelhändler
haben sich aber von der Sogwirkung des Centers überzeugen lassen",
erinnert er sich.
Das Stadtparlament stimmte
dem Bau geschlossen zu.
Mit dem „Forum Wetzlar"
sollen laut Waldschmidt vor allem Kunden zurückgewonnen werden, die
in die attraktivere Einkaufsstadt Gießen abgewandert sind.
Ob sich die Sogwirkung des
ECE-Centers auf die Fußgängerzone überträgt, wird
allerdings auch in Wetzlar bezweifelt. Besonders wegen der relativ schlechten
Anbindung des Centers:
Zwischen seinem Eingang
und der Fußgängerzone verläuft die Bundesstraße 49.
Die ECE habe sich gegenüber
diesem Problem relativ gleichgültig gezeigt, so Waldschmidt:
„Die bekommen das Center
auch so voll." |