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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Soester Anzeiger - Leserbrief vom 22. Mai 2003
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| Ohne die erforderlichen Gutachten abzuwarten, protegieren Bürgermeister und Wirtschaftsförderer den Bau eines Einkaufszentrums für 80 Einzelhandelsgeschäfte. Zur gleichen Zeit stehen zahlreiche Ladenlokale in der Soester Innenstadt leer. |
| Das neue Zentrum lässt in seiner Unverhältnismäßigkeit jegliches Gespür für Soester Größenordnungen vermissen. Ebenso fehlt jeglicher Realitätssinn in Bezug auf Kaufkraft und Konsumverhalten der Menschen in Soest und Umgebung. |
| Die Verantwortlichen sind verblendet durch die Versprechungen der ECE-Betreiber. Sie zeigen sich unbeeindruckt von den Warnungen der ECE-Gegner, die zu Recht auf die Erfahrungen aus Vorprojekten verweisen. |
| Aus Profilierungssucht wird das vermeintlich „günstig zu habende" Projekt vorangetrieben. |
| Angetreten unter dem plakativen Motto, das Angebot für die Soester Bürger zu verbessern und den Einzelhandelsstandort zu sichern, werden die Befürworter des ECE eine verhängnisvolle Entwicklung einleiten: |
| Da sich die erträumte Steigerung der externen Nachfrage nie und iimmer nachhaltig einstellen wird, verliert die angeschlagene Innenstadt dringend benötigte Kaufkraft an das ECE. |
| Bewachsene Strukturen werfen
zu Gunsten des neuen Zentrums zerstört.
Eine Konsequenz, deren Vorteilhaftigkeit für das Gerneinwesen nicht zu begreifen ist. |
| Martin Saatmann, Schottenteich 41, Soest |