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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Westfalenpost-Leserbrief vom 26. Mai 2003
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| Meiner Ansicht nach nahm die CDU bislang mit ihrem Programm eine mittelstandsfördernde Position ein. |
| Warum bitteschön wird dann mit mal von der Tochterorganisation JU das Existenzinteresse des Einzelhandels in Soest als „altmodische Romantik" abgetan? |
| Warum wird plötzlich auf Großhandelsketten gesetzt, die spätestens nach dem Verschwinden vieler alteingesessener Soester Geschäfte das Erscheinungsbild unserer Einkaufsstadt im Einheitsgemenge bundesweit operierender Warenketten versinken lässt? |
| Gerade die Kombination aus historischer Altstadt und (überwiegend) individuellem Einzelhandel machen Soest doch attraktiv; Romantik hin oder her. |
| Worin soll der Sinn liegen, den ortsansässigen, Steuern zahlenden Geschäftsinhabern und Immobilienbesitzern ortsfremde Großunternehmen vorzuziehen? |
| Felix Kessler spricht bei der Anti-ECE-Initiative von einem „Schlag ins Gesicht für die Zukunft der Stadt Soest". Wer ist denn die Stadt Soest? |
| Kaufleute, deren Zukunft mit Errichtung des ECE- Centers düster aussieht, Anwohner die sich gegen eine ausgestorbene Innenstadt und eine Verschiebung des Stadtzentrums wehren. |
| Ich spreche daher einerseits von einer Ungerechtigkeit denen gegenüber, die in den vergangenen Jahren durch Investitionen in Geschäftshäuser im Bereich der Brüderstraße das Stadtbild in seiner Attraktivität gesteigert haben und nun in ihrer Hoffnung auf Rückendeckung durch den Stadtrat zur Sicherung ihrer Existenz böse enttäuscht wurden, sowie andererseits Bürgern gegenüber, denen trotz überwiegender Ablehnung ein derartiger Klotz in die Stadt gesetzt werden soll. |
| Ich hoffe, dass in letzter Sekunde noch erkannt wird, dass die Stadt Soest nur dann eine sichere Zukunft besitzt, wenn sie an dem Innenstadtstärkenden Programm festhält und auf die Kombination von Altstadt und Einzelhandel setzt. |
| Eine Marktbeherrschung durch ortsfremde Unternehmer geht an den Soester Interessen vorbei, bringt die Innenstadt letztenendes zum Ausbluten. |
| Thomas
Köster
Sandwelle 17 in Soest |