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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Westfalenpost - Leserbrief vom 30. Mai 2003
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Kritik an der JU: |
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| „Ist es verboten, als Menschen
jüngeren Alters seine Meinungen und politischen Ansichten zu vetreten???
Muss man erst ein gewisses Alter besitzen, damit diese sowohl anerkannt
als auch respektiert werden.
Wenn man den Leserbrief von Herrn Rademacher liest, scheint genau dies der Fall zu sein. <Blinder Enthusiasmus, Ahnungslosigkeit und Ignoranz> werden hier vorgeworfen. Die Jugend hat durchaus das Bedürfnis, entgegegen dem <altmodischen> Klischee-Denken der jugendlichen <Null-Bock-Gesellschaft>, sich für die Zukunft Soests zu engagieren und Ideen auszuarbeiten. Warum sollte man nicht seine Meinung, wie die Junge Union, vertreten und ihre Gedanken verbreiten; auch dann, wenn sie manchmal etwas direkter erscheinen? Ist es nicht verständlich, dass sie auf die Bedürfnisse der Jugend eingehen will? Und der Jugend in Soest kann eine ECE-Center nur recht sein. Es liegt doch klar auf der Hand, dass die Stadt Soest ein Attraktivitätsproblem gegenüber anderen Städten wie Hamm oder Dortmund hat. Die heimische Jugend fährt nicht umsonst zum Einkaufen in diese Städte (Ich spreche da aus eigener Erfahrung). Mit dem ECE wird die Attraktivität Soests gesteigert. Viele Konsumenten, auch aus dem Umland, werden dadurch in die Innenstadt von Soest gelockt und entdecken eine neue attraktive Einkaufsalternative. Das kann für den Soester Einzelhandel nur förderlich sein. Um dessen Bedenken auch noch weiter zu entkräften, sollte man vielleicht darüber diskutieren, ob man nicht noch einige attraktive Geschäfte am Markt in Soest ansiedelt. Dennoch unterstütze ich den eingeschlagenen Kurs mit ECE, Kombibad und neuen Großkino. Dies ist der erste Schritt, um unsere Stadt attraktiver zu gestalten und den alten Spruch <In Soest ist nix los> zu widerlegen." Tobias Daners Klusenerweg 32, Soest |