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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Soester Anzeiger Leserbrief vom 18. Juni 2003
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| Äußerst
befremdlich sind Ihre vom Soester Anzeiger als wörtliches Zitat
gekennzeichnete Einlassung über das, was unanständig ist.
Unanständig ist in Ihren Augen offenbar derjenige, der sich über eine ans Tageslicht gelangte dreiste Lüge beschwert und Konsequenzen fordert. Wenn das Ihre und damit die Position der CDU-Soest ist, empfehle ich Ihnen, schleunigst das „C" zu tilgen. Ihnen sind außer einer gewissen Moral die zehn Gebote abhanden gekommen! Da Sie und mit Ihnen die CDU, wie in diesem Artikel zu lesen ist, „hinter dem Wirtschaftsförderer" stehen, bedeutet das, dass Sie dessen Taten billigen. Die logische Schlussfolgerung ist, dass offenbar Lug und Trug im politischen Alltag das Einverständnis von Ihnen und Ihrer Partei genießen. Selbstverständlich verstehe ich Ihre Schwierigkeiten, mit diesem Vorfall umzugehen. Was soll ein so gebeutelter Rathaus-Chef machen? Entweder hat er den falschen Mann auf einen derart exponierten Posten gehievt; denn der hat seine Aufgaben nicht gemacht - wenn man unterstellt, dass er wirklich keine Ahnung hatte. Oder er deckt einen Mitarbeiter, der wiederholt in der Öffentlichkeit auf mehrfache Nachfragen verschiedener Bürgerinnen und Bürger - ich war übrigens an dem bewussten Abend anwesend - dreist gelogen hat. Oder er stellt sich hinter ein derartiges Verhalten, dann muss man sich nicht wundern, wenn Gedanken an Seilschaften nicht mehr so abwegig erscheinen. Für mich, der ich kein Parteigenosse bin, ist die Forderung von Prof. Kirsch persönlich und als Chef der Soester SPD nachvollziehbar. Die Trennung ist das einzige Mittel. Andernfalls müssten sich die Bürgerinnen und Bürger überlegen, ob sie sich nicht bei der nächsten Wahl mit ihrem Kreuzchen von der bisherigen Stadtregierung trennen. Frank
Broscheit
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