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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Soester Anzeiger Leserbrief - vom 27. Juni 2003 -
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Innenstadt ist das wichtigste Kapitel Soests und es muss ein Gemeinschaftsanliegen
sein, sie als kulturelles Erbe zu erhalten und ihren Besuch zum Gesamterlebnis
werden zu lassen.
Viele politische Gremien haben keine Ahnung von Handelsstrukturen und gefährden mit ihren Entscheidungen die Existenz von traditionellen Familienbetrieben. Die Kommunalpolitik muss Fachhandwerker und Fachhändler wie Kunden behandeln. „Vergiss nie wer die Rechnung bezahlt." Die Geschäftsleute sollten alle Kräfte in eine Innenstadt-GmbH mit ECE-Center bündeln, an der auch Verwaltung, Kirchen, soziale Verbände und Bürgerinitiativen beteiligt sind. Neue Ideen müssen her wie das Angebot der Architekten „Dynamischer Stadtumbau", das geht aber nur im Wettbewerb mit dem ECE-Center, sonst macht keiner etwas. Die Geschäfte müssen mit qualifiziertem Personal ihre Qualitäten herausstellen und mehr bieten als Nachbarstädte, das Niveau anheben und Wohlfühlfaktoren stärken. Gelangweilte Verkäufer oder übereifrige Politessen schrecken Kunden ab. Die öffentlichen Toiletten müssen berührungsfrei spülen und hygienisch sauber sein. Der Soester Schandfleck, das Bahnhofsgelände, muss durch das ECE-Center verschönert werden. Impulskaufgeschäfte in den besten Lagen ansiedeln, nicht aber Behörden und Geldinstitute. Die innenstadtnahen Parkplätze ausschließlich den Besuchern in bestimmten Zeiten kostenfrei anbieten; Chefs und Mitarbeiter sollten die Plätze räumen. Das Menschenerlebnis kommt vor dem Materialerlebnis, je freundlicher die Besucher aufgenommen werden, desto positiver bleiben die Erinnerungen und sie kommen gerne wieder. Die Bereitwilligkeit zu investieren steigt mit dem Bau des ECE-Centers. Diskutieren ja, ECE-Center bauen auch ja. Willi Kickelbick Marquardweg 2 Soest |