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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Soester Anzeiger Leserbrief - vom 3. Juli 2003
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| Die Stadt soll bei der ECE-Planung
ein unabhängiges Ingenieur- und Architekturbüro hinzuziehen,
fordert Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Hoeck.
Die bisherigen Veröffentlichungen zu ECE und zu der Verkehrsführung sowie die zahlreichen Vorfestlegungen aus Verwaltung und Politik ohne die notwendige, faktische Datenbasis machen es mir sehr deutlich, dass die Stadt Soest dringend ein erfahrenes und unabhängiges Ingenieur- und Architekturbüro hinzuziehen muss. Dieses braucht nachweislich eine solide Erfahrung in der Koordination und Entwicklung von größeren und komplexen Projekten und mit den damit verbundenen methodischen und sachbezogenen Entscheidungsverfahren. Zusätzlich zur gesamten Koordination bis zur Entscheidungsfindung sollte es Aufgabe dieses Büros sein, Studien von Varianten der Bebauung des Geländes am Bahnhof und möglicher anderer Alternativen zu entwickeln und hinreichend durchzuarbeiten, unter Berücksichtigung und mit möglicher Einfügung von Vorschlägen Dritter. Diejenigen unter ihnen, die vielleicht befürchten, die angedeutete systematische Vorgehensweise sei teurer oder gar zu teuer, muss ich auf Grund meiner langjährigen Erfahrung mit Entwicklungsarbeiten von größeren und sehr komplexen Industrieprojekten sagen: Sie irren. Sorgfältige und zügige - das sind keine widersprüchlichen Anforderungen - professionelle Planung am Anfang eines Projektes spart unnötige Kosten bei den Ausführungsarbeiten später. Ein hoher Prozentsatz (sicher von der Art des Projektes abhängig) der späteren Ausführungskosten wird durch die anfängliche Planung unwiderruflich festgelegt. Als die teuersten Auswahlverfahren haben sich fast immer die herausgestellt, die im „Schnellverfahren" und „rechthaberisch" nur eine Lösungsmöglichkeit verfolgten, und häufig nicht einmal alle relevanten Anforderungen von Anfang an und vor Beschlussfassung analysierten. Hans-Jürgen Hoeck
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