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Gegenkonzept zur "künstlichen
Einkaufswelt" des ECE vorgestellt
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Westfalenpost-
vom 19/20. Juni 2003 - (thb) Foto: Thorsten Bottin
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| Mehr Attraktivität
für die Soester Innenstadt, aber ohne ECE - die Ortsgruppe Soest des
Bundes Deutscher Architekten hat ein Konzept vorgelegt, wie das funktionieren
kann. |
Als Gegenentwurf zum Bau
der „künstlichen Einkaufsweit" an der Peripherie der Fußgängerzone
schlagen Bernd Grüttner, Matthias Hellmann und Hannes Knickenberg
den Ausbau der existierenden Einkaufstraßen in der Altstadt vor. |
| Dabei greifen sie auf architektonische
Elemente zurück, die in den vergangenen Jahren bereits in Städtebauprojekten
wie „Zeitsprünge" und „Neue Stadtlandschaften" angedacht wurden, und
lassen den Binnerwall unangetastet. |
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Bebauung bestehender Freiflächen
wie Hansaplatz, die Plätze hinter C & A oder hinter der Ressource
sowie der Parkplätze im Grandweg oder in der Thomästraße
gegenüber des Morgner-Hauses.
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Abriss des Leckgadum-Parkhauses
und Neubau an selber Stelle.
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Neubau eines Kinos am Bunker
Brüdertor.
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Schaffung einer „Altstadt-Galerie"
im Bereich der Höfe zwischen Hansastraße und Brüderstraße
durch Erweiterung der Geschäftsräume in den Hofbereich oder die
1. Stockwerke.
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Überdachung der Brüderstraße
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| Nach Berechnungen der Architekten
könnten so Verkaufsflächen und neue Parkdecks in der Größenordnung
von bis zu 18 000 Quadratmetern neu geschaffen werden - nur etwas weniger
als im ECE. |
| Die typische kleinteilige
Struktur der Altstadt bliebe weitgehend erhalten. |
| Gleichzeitig bietet das
Konzept die Chance, noch immer vorhandene Kriegsschäden oder unattraktive
Nachkriegsbauten durch ansprechend moderne Gebäude zu ersetzen. |
| Dieses „Zentrumsband" könne
zudem in mehreren Schritten realisiert werden, meint Bernd Grüttner,
und sei damit flexibler gegenüber sich verändernden Rahmenbedingungen:
„Das ECE kann man nie mehr umbauen, nur abreißen." |
| Zur Umsetzung des Konzeptes
schlägt Matthias Hellmann "Investorengemeinschaften aus Kaufleuten
und Immobilienbesitzern" vor. |
| Außerdem könne
man für die Innenstadt ein Mangement einführen, das sich um einheitliche
Öffnungszeiten und Marketing kümmert. |
| „Man muss den Leuten klar
machen, dass das ECE nicht kommen muss", meint Grüttner. „Das Konzept
muss heißen: Ab in die Mitte, nicht raus aus der Mitte." |