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Busbahnhof - Niere - Häuser - und sogar Binnerwall müssen weichen |
Westfalenpost vom 3. Juli 2003 - Hans-Albert Limbrock - Foto-Montage: Rainer Kuhn
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| Über vier Stunden standen gestern im Rat die beiden Gutachter Uwe Seidel (Einzelhandelsgutachten) und Dr. Peter Hohle (Verkehr) den Ratsmitgliedern Rede und Antwort. | |||||
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| Er verwies in seinen Ausführungen auf „ein intensives Untersuchungsprogramm", mit dem man zu den gemachten Aussagen über die Verträglichkeit des Einkaufscenters zur Soester Innenstadt gekommen sei. | |||||
| „Ich glaube fest daran, dass es möglich ist, dass Center mit der Innenstadt zu verknüpfen", schlussfolgerte er. | |||||
| Gleichzeitig aber nahm er die Soester Kaufmannschaft in die Pflicht, sich dem möglichen Wettbewerb zu stellen: „In den kommenden fünf Jahren haben sie die Chance, die Innenstadt so fit zu machen, dass sie mit dem ECE zu einer Einheit wird." | |||||
| Dennoch werde es bei diesem Prozess nicht nur Gewinner geben. | |||||
| Seidel: „Der Wind wird schärfer.
Und ganz ohne Schmerzen wird es nicht abgehen.
Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Betriebe, die nicht wettbewerbsfähig sind, aus dem Markt fallen werden." |
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| „Ganz ohne Schmerzen wird es nicht abgehen." Gutachter Uwe Seidel | |||||
| Besonders von Seiten der Opposition wurde das Zahlenmaterial, das die Gutachter für ihre Expertise zugrunde gelegt haben, angezweifelt. | |||||
| Zudem warf man dem Hamburger Büro vor, die falschen Fragen gestellt zu haben, um ein Ergebnis zu erhalten, dass vor allem dem ECE als Auftraggeber gerecht werde. | |||||
| Seidel: „Wir haben einige Hundert Gutachten erstellt. Wenn es darunter auch nur ein einziges Gefälligkeitsgutachten geben würde, wäre unser Ruf am Markt nachhaltig zerstört." | |||||
| Ins „Kreuzverhör" wurde auch Dr. Peter Hohle von der Aachener Ingenieurgruppe IVV genommen. Der Verkehrsgutachter hat drei mögliche Varianten für die kommende Verkehrsführung untersucht. | |||||
| Die sowohl vom Gutachterbüro als auch vom ECE und der Stadtverwaltung favorisierte Lösung sieht bekanntlich eine Unterbrechung der bisherigen Binnerwälle vor. Dr. Hohle: „Es wäre natürlich die beste Lösung, wenn der Ring bleibt. Aber dann ist eine unmittelbare Anbindung des Centers an die Fußgängerzone nicht möglich." | |||||
| Vor diesem Hintergrund sei die entwickelte Variante eine vertretbare und auch gute Lösung. |