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Soester
Anzeiger 26.03.2008 - Köp. - Foto: privat
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Spar-Ofen ist Preis
wert
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Soester Spender gaben
durch ihr Geld - Starthilfe für ein Umweltprojekt
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| Eine kleine Tüte aus
Zeitungspapier, gefüllt mit kleinen Stöckchen, etwa zwei Hände
voll, das reicht aus, um mit dem Gerät sechs Liter Wasser zum Kochen
zu bringen. Dr. Paul Krämer: „Da sich der Preis für Holz fast
verdreifacht hat, ist das für eine Familie, die mit weniger als zwei
Dollar am Tag auskommen muss, eine entscheidende Neuigkeit." |
| Denn die meisten
Nigerianer sind sehr arm. Der Soester gehört zum Vorstand des Vereins
„Lernen - Helfen - Leben", eine Organisation in Niedersachsen , die jetzt
in Berlin für ihren HolzsparOfen den Klimaschutzpreis „Atmosfair Climate
Award" erhielt. |
| Damit fand ein Projekt Würdigung,
das auch in Soest eine Reihe Unterstützer hat. Etliche Spender gaben
durch ihr Geld Starthilfe. Der Ofen trägt den Namen „Save 80". Paul
Krämer stellte den Kocher voriges Jahr auf dem Soester Bördetag
vor. |
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| Mit dabei war auch der Vorsitzende
der Partnerorganisation in Nigeria, Yahaya Ahmed. |
| Paul Krämer hob nach
der Auszeichnung hervor: „Im Vergleich zu den traditionellen Feuerstellen
werden durch den Ofen 80 Prozent Holz eingespart." |
| Der Preis sei mit 50 000
Dollar dotiert. |
| Darüber hinaus werde
Atmosfair die im Projekt erzeugten Zertifikate der Emissions-Minderung
zu einem Vorzugspreis abnehmen, um weiteren Anschub zu leisten. |
| Er zählt die Ziele
des Vorhabens auf: „Einen Beitrag zu leisten zur Verringerung des Brennholzverbrauchs
bis auf ein nachhaltig nutzbares Ausmaß. Die Voraussetzung schaffen
für eine Erholung der Wald- und Baumbestände durch natürliche
Wiederbegrünung oder -aufforstung." Außerdem gelte es unter
anderem, den Ausstoß von Schadgasen zu vermindern und darüber
hinaus auch die Familien zu entlasten, die nur wenig Geld für Brennstoffe
hat. |
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Preis-Übergabe in Berlin (von rechts): Bernd Blaschke (Lernen - Helfen
- Leben), Yahaya Ahmed (DARE, Nigeria), Dr. Dietrich Brockhagen (Atmosfair),
Jürgen Marquardt (LHL) und Dr. Paul Krämer. Foto: privat |
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| Durch Schonung
der Holzressourcen soll, so Krämer, „ein Beitrag zur Vermeidung von
Konflikten zwischen verschiedenen Volksgruppen" geleistet werden. Er weist
auch auf die Chancen hin, die sich durch neue Arbeitsplätze bieten.
- Köp. |